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Telekom, Vodafone und Co.: DSL-Abschaltung geplant – was Kunden jetzt wissen müssen

Der Glasfaser-Ausbau läuft, doch so schnell werden nicht alle Kunden von Telekom, Vodafone & Co. versorgt sein. Dennoch steht bereits der Plan.

Vodafone, Telekom und O2
© IMAGO/Michael Gstettenbauer

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Bis 2030 sollen alle Haushalte in Deutschland mit einem Glasfaseranschluss versorgt werden können – so lautet der Plan der Bundesregierung. Faktisch ist es noch lange nicht so weit, doch der Ausbau bei der Telekom läuft auf Hochtouren.

Mit der Ausweitung der Glasfaser-Leitungen droht bald das Ende des DSL-Kupfernetzes. Wozu noch ein zweites Netz betreiben, denken sich Telekom, Vodafone und Co. Zwar steht das DSL-Ende noch nicht unmittelbar bevor, doch haben einige Anbieter bereits erste Verträge aufgekündigt.

Telekom, Vodafone und Co.: Umstellung soll „zügig“ erfolgen

Der Ausbau des Glasfasernetzes ist Teil der großen Gigabitstrategie der Bundesregierung. Perspektivisch sollen nicht nur mehr Glasfasernetze verlegt, sondern auch die alten Kupferleitungen für die DSL-Verbindungen abgeschaltet werden. Diese werden dann nicht mehr gebraucht. „Wir wollen den Übergang von Kupfer- auf Glasfasernetze zügig, wettbewerbskonform, verbraucherfreundlich und ökologisch nachhaltig gestalten“ – so der Plan.


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Dafür wurde das Gigabitforum aus verschiedenen Experten gegründet und erste Tests durchgeführt. Teilweise wurden Kunden die Verträge gekündigt und Glasfaser-Alternative angeboten, teilweise wurde der DSL-Vertrieb gestoppt. Die Regierung will dadurch eine einheitliche Strategie für den Leitungswechsel in Deutschland erarbeiten. Denn von der Kupferabschaltung wären ganze 24 Millionen Haushalte betroffen.

Telekom, Vodafone und Co.: DSL-Ende 2030?

Glasfaser ist moderner und schneller, der Ausbau in Deutschland allerdings noch nicht weit genug fortgeschritten. In vielen Regionen liegen die Kabel zwar bereits unter der Straße, die Haushalte warten aber immer noch auf den Anschluss. Dennoch wird aufgrund von Wirtschaftlichkeit bereits über die DSL-Abschaltung gesprochen – für viele Kunden von Telekom und Co. ein unverständlicher Schritt.


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Doch Ruhe bewahren. Denn noch gibt es keinen konkreten Plan in Deutschland. Den hatte zuletzt auch Vodafone-Chef Marcel de Groot verlangt. Der EU-Rat betont, dass „der Wettbewerb und die Rechte der Endnutzer gewahrt werden“ sollten. Auch wenn etwa Frankreich über eine Abschaltung in 2030 spekuliert, wird dies EU-weit nicht möglich sein. Die Länder sollen stattdessen Schritt für Schritt umstellen.