Mit einem 2:1-Auswärtssieg gelang Union Berlin am vergangenen Sonntag (30. März) ein echter Befreiungsschlag. Durch den Erfolg gegen Freiburg konnten die Eisernen den Abstand zum Relegationsplatz auf acht Punkte vergrößern.
Nichtsdestotrotz gab es schon während der Partie einen echten Wermutstropfen zu beklagen. Droht diesem Spieler nun das Saison-Aus?
Union Berlin: Plötzlich liegt er am Boden
Es geschah bereits in der vierten Spielminute: Union Berlins Offensivakteur Woo-Yeong Jeong rutschte bei einer Aktion ohne Gegnerkontakt unglücklich weg. Auf den TV-Bildern war eindeutig zu erkennen, wie er sich den linken Knöchel verdrehte. Im Anschluss versuchte die medizinische Abteilung alles, damit der Südkoreaner weitermachen kann – doch vergebens. Tim Skarke musste den 25-Jährigen ersetzen.
Auch interessant: Berghain-Stammgast mit dringender Warnung! „Ekelhafter Horror“
Auch nach der Partie konnte keinerlei Entwarnung gegeben werden. Vielmehr humpelte Jeong mit Krücken über den Rasen zu den mitgereisten Gästefans. „Er knickt unglücklich um. Wenn du dann mit Krücken rausgehst, kann man nur das Beste hoffen. Wir gehen aber davon aus, dass es keine gute Sache ist“, fürchtete Coach Steffen Baumgart.
Ein stiller Abschied?
Am Montag (31. März) wurde nun mit ersten Untersuchungen begonnen, um Gewissheit über die Schwere der Verletzung zu erhalten. Sollte die MRT zu Tage fördern, dass Union Berlin längerfristig auf den Südkoreaner verzichten muss, könnte es zu einem stillen Abschied kommen. Denn die Köpenicker haben den 25-Jährigen lediglich bis zum Saisonende vom VFB Stuttgart ausgeliehen.
Mehr News aus Berlin:
Die Verantwortlichen besitzen allerdings eine Kaufoption über circa sechs Millionen Euro. Noch scheint völlig unklar, ob diese gezogen wird. Klar ist schon jetzt: Fällt Jeong bis zum Saisonende aus, wäre es ein herber Verlust für die Mannschaft.