Die Einsatzkräfte der Berliner Feuerwehr müssen jeden Tag etliche Male ausrücken, um Brände im gesamten Stadtgebiet zu löschen. Nicht selten dringen sie dabei in die Wohnungen der Opfer ein.
So auch am Dienstag in Berlin-Hellersdorf. Doch als sie die Tür aufbrachen, standen sie mitten in einem Tatort. Was ist passiert?
Berlin: Alarm in Hellersdorf
Laut einem Bericht der „BZ“ war am Dienstagnachmittag (1. April) ein Rauchmelder in einer Plattenbauwohnung in der Stollberger Straße in Hellersdorf ausgelöst worden – aus der Wohnung im 5. Stock qualmte es.
Auch interessant: Twenty One Pilots in Berlin: Die Vorband überrascht – sie wohnte früher in der Hauptstadt!
Die alarmierte Feuerwehr traf gegen 17:30 Uhr am Einsatzort ein und öffnete die Tür – nachdem sich dort niemand gemeldet hatte. Sogleich wurde die vermeintliche Brandursache gefunden: Das Essen auf dem Herd war angebrannt.
Beim Lüften der Wohnung fielen die Einsatzkräfte dann aus allen Wolken. Denn sie fanden eine komplette Hanf-Plantage mit rund 50 Cannabis-Pflanzen in der Wohnung.
Polizei stellt Mieterin zur Rede
Die Feuerwehr verständigte die Polizei, die die Pflanzen sowie einen Tresor aus der Wohnung sicherstellte. Die 32-jährige Mieterin, die von den Ermittlern telefonisch kontaktiert werden konnte, wusste von all dem nichts. Bis zu drei Cannabis-Pflanzen sind nämlich nur legal.
Weitere Nachrichten haben wir heute für dich zusammengestellt:
Sie muss sich nun wegen des Verdachts des unerlaubten Anbaus von mehr als drei Cannabis-Pflanzen zum nicht privaten Gebrauch verantworten.