Die Polizei ist in Berlin rund um die Uhr im Einsatz. Dabei kommt es auch immer wieder zu brenzligen Situationen, die für die Einsatzkräfte gefährlich werden können.
So ein Fall ereignete sich auch am Donnerstag (3. April), als mitten in Charlottenburg auf offener Straße geschossen wurde. Ein Bundespolizist hatte versucht, einen Räuber zu stellen.
Berlin-Charlottenburg wird zum Tatort
Laut der Polizei ist es am Donnerstag in Berlin zu einem Raubüberfall gekommen. „An der Kantstraße in Charlottenburg wurde heute gegen 12 Uhr ein Zivilbeamter der Bundespolizei auf einen gegenwärtigen Trickdiebstahl zum Nachteil einer Frau aufmerksam“, erklärte die Polizei auf X.

Der Beamte wollte die Tatverdächtigen, die in einem blauen VW mit Hamburger Kennzeichen unterwegs waren, offenbar noch stellen, wurde dabei jedoch fast angefahren.
Daraufhin soll der Bundespolizist wohl Gebrauch von seiner Dienstwaffe gemacht haben: „Nach Androhung gab der Beamte gezielte Schüsse auf das Fluchtfahrzeug ab. Die Tatverdächtigen entkamen in dem Fahrzeug in Richtung Bahnhof Zoo“, so die Polizei.
Plötzlich fielen Schüsse
Nach Angaben der „BZ“ sollen die Tatverdächtigen eine Bankkundin, die zuvor 15.000 Euro abgehoben haben soll, in ihrem SUV ausgebremst, die Autotür aufgerissen und ausgeraubt haben. Zuvor sollen sie das Opfer auf einen platten Reifen hingewiesen haben. Daraufhin sollen die unbekannten Tatverdächtigen geflohen sein. Ursprünglich war sogar von einer Beute in Höhe von 24.000 Euro die Rede.
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Die Polizei sucht aktuell noch nach den Tatverdächtigen und bittet die Öffentlichkeit um Hinweise auf das Fluchtfahrzeug. Wer Angaben machen kann, soll sich umgehend an den Notruf 110 wenden.