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Berlin: Liebesspiele enden tödlich – SM-Apartment wird Mann zum Verhängnis

Er hatte sich auf eine berauschende Liebesnacht gefreut, doch dann kam alles anders. Die Berliner Polizei steht jetzt vor vielen Fragen.

© IMAGO/Panthermedia

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Freie Liebe wird in Berlin groß geschrieben. Nicht nur Kink-Partys im Berghain oder im KitKat Club sind regelmäßig gut besucht, sondern wohl auch eigens dafür eingerichtete SM-Apartments in der Art einer Ferienwohnung.

Eine davon gibt es in Schöneberg. Eigentlich geht es dort um Ekstase, Leidenschaft und Spaß, doch für einen Gast (47) nahm der Abend eine drastische Wendung.

Berlin: Mann stirbt in SM-Apartment

Am Montagabend (31. März) wurde die Berliner Polizei nach Schöneberg gerufen. Ein 26-Jähriger alarmierte die Einsatzkräfte und rief sie zu einer Wohnung in der Fuggerstraße. Statt lichtdurchfluteter Räume mit Stuck an der Decke und schönem Parkett fanden die Beamter ein Apartment der anderen Art vor.


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Inmitten eines Käfigs, einer Bondage-Wand und eines Gynäkologenstuhls entdeckten sie einen 47-jährigen leblosen Mann.

Polizei steht vor vielen offenen Fragen

Eine Polizeisprecherin erklärte gegenüber der „BZ“, dass es bislang keine Hinweise auf ein Fremdverschulden gibt. Um die endgültige Todesursache zu klären, soll der Leichnam nun aber dennoch obduziert werden.

Was bereits feststeht ist, dass der Mann vor seinem Tod „sexuelle Praktiken“ durchgeführt haben soll. Ob diese möglicherweise zu viel für sein Herz geworden sind, wer der Mann ist und ob er allein in dem Apartment war, ist nun Gegenstand der Ermittlungen.


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Was allerdings bereits feststeht: Das Apartment, das wie eine normale Ferienwohnung online für 180 Euro pro Nacht gebucht werden kann, war von Montag auf Dienstag gebucht. Was in den Räumlichkeiten vorgefallen ist, soll nun ermittelt werden.