Diese Nachricht schlug ein wie eine Bombe! US-Präsident Donald Trump hat seine Drohung wahrgemacht und weltweit massive Zölle verhängt. Diese werden wohl nicht bloß Folgen für den US-Markt haben, sondern auch für Unternehmen in Deutschland und Berlin.
Manja Schreiner, Berlins ehemalige Verkehrssenatorin und jetzt Hauptgeschäftsführerin der Industrie- und Handelskammer (IHK), hat sich nun zu den Auswirkungen der Zölle auf Berliner Unternehmen geäußert.
Berlin: Trump-Zölle verursachen große Sorgen
Denn auch die Berliner Unternehmen nehmen Donald Trumps Zölle mit großer Sorge auf. Das geht aus einem Bericht der „Berliner Morgenpost“ hervor. Diese sollen wohl laut der IHK durch die verhängten Zölle von 20 Prozent mit rund 317 Millionen Euro belastet werden.
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„Dadurch werden zum einen viele Exportgeschäfte in Richtung USA nicht mehr rentabel sein, und die Berliner Unternehmen werden Umsatzverluste in Kauf nehmen müssen“, warnte Manja Schreiner. Unternehmen, die trotz der Zolllast in die USA liefern, müssen mit geschmälerten Gewinnmargen rechnen.
Das exportieren Berliner Unternehmen in die USA
Firmen mit einem hohen US-Umsatzanteil könnten mit steigender Wahrscheinlichkeit ihre Unternehmensaktivitäten in die USA verlagern. Das könnte sich laut Schreiner kurzfristig in sinkenden Umsätzen und auch in weniger Arbeitsplätzen niederschlagen.
Laut der „Morgenpost“ gingen aus der Hauptstadt im vergangenen Jahr Exporte im Wert von 1,6 Milliarden Euro in die USA. Damit ist das Land der wichtigste Außenhandelspartner für die Hauptstadt, noch vor China (1,3 Milliarden Euro) und Polen (1,2 Milliarden Euro).
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Berliner Unternehmen verkaufen laut der „Berliner Morgenpost“ vor allem Datenverarbeitungsgeräte, elektrische und optische Erzeugnisse, Maschinen, Fahrzeuge, elektrische Ausrüstungen sowie pharmazeutische Erzeugnisse in die USA. Was Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey zu den Zöllen sagt, kann du HIER nachlesen.