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A100 in Berlin: Klare Neubau-Forderung – Autofahrern wird sie nicht gefallen

Die Ringbahnbrücke auf der A100 muss wegen eines Risses weg. Was jetzt dorthin kommen soll, könnte bei den Autofahrern für Aufregung sorgen.

© IMAGO/A. Friedrichs

Berlin: Das ist Deutschlands Hauptstadt

Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt der Bundesrepublik. Im Jahr 2022 wohnten 3,75 Millionen Menschen hier. Die Tendenz ist steigend. Zudem kamen im gleichen Jahr rund 10 Millionen Gäste für insgesamt 26,5 Millionen Übernachtungen in die Hauptstadt.

Die A100 hält die Berliner seit Wochen in Atem. Die sogenannte Ringbahnbrücke musste wegen eines Risses im Tragwerk komplett gesperrt werden. Nicht nur die Autofahrer sind davon betroffen, auch die Fahrgäste der S-Bahn Berlin und die Anwohner in Charlottenburg.

Damit sich die Verkehrslage schnell wieder beruhigt, soll die Brücke rasch abgerissen werden. Eine Neubau-Forderung könnte jedoch jetzt bei den Autofahrern für mächtig Aufregung sorgen.

A100: Berliner Autofahrer müssen bangen

Die Brücke auf der A100 in Berlin muss weg. Das steht nun fest! Doch was in Zukunft auf dem Platz der Ringbahnbrücke entstehen soll, steht immer noch zur Diskussion. Der Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) macht jetzt eine Forderung publik, die bei den Autofahrern für Aufsehen sorgen könnte. Denn laut ihm soll die Ringbahnbrücke nach ihrem Abriss nur in einer abgespeckten Form wieder errichtet werden.


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„Aus unserer Sicht darf der anstehende Neubau der Ringbahnbrücke sowie des gesamten Autobahndreiecks Funkturm nicht in der bisherigen Dimension erfolgen“, erklärte BUND-Landesgeschäftsführerin Gabi Jung. „Mindestens eine Fahrspur pro Richtung muss künftig wegfallen.“

„20 bis 40 Prozent weniger Autoverkehr“

Der Vorstoß wird mit einer „Verkehrsverdunstung“ begründet, die in den vergangenen Jahren festgestellt worden sein soll. „20 bis 40 Prozent weniger Autoverkehr sind in den letzten Jahrzehnten infolge vergleichbarer Sperrungen beobachtet worden. In Berlin ist das derzeit live am Autobahndreieck Funkturm zu verfolgen.“


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Laut Jung habe sich die Situation auf der A100 nach der Sperrung bereits wieder „normalisiert“. Der Verkehr Richtung Norden wird derzeit einspurig über die Gegenfahrbahn geführt, in Richtung Süden stehen nun nur noch zwei statt früher drei Fahrspuren zur Verfügung.