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Berlin: Autofahrern geht es an den Kragen! HIER hat es schon 72.000 Verkehrsdelikte gegeben

In einem Berliner Bezirk wurden in diesem Jahr bereits mehr als 72.000 Verkehrsdelikte registriert. Nun hat sich die Bezirksstadträtin hierzu geäußert.

© imago/Seeliger

Berlin: Das ist Deutschlands Hauptstadt

Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern auch die größte Stadt der Bundesrepublik. Im Jahr 2022 wohnten 3,75 Millionen Menschen hier. Die Tendenz ist steigend. Zudem kamen im gleichen Jahr rund 10 Millionen Gäste für insgesamt 26,5 Millionen Übernachtungen in die Hauptstadt.

In Berlin sind über 1,2 Millionen Autos zugelassen, die täglich auf den Straßen der Hauptstadt unterwegs sind oder aber vor Häusern geparkt werden.

Nicht immer halten sich die Autofahrer an die Verkehrsregeln und geraten so in den Fokus des Ordnungsamts. Jetzt wurde bekannt, dass in einem bestimmten Bezirk bereits 72.000 Verkehrsdelikte in diesem Jahr registriert wurden.

Berlin: Dieser Bezirk fällt negativ auf

Das Ordnungsamt Friedrichshain-Kreuzberg hat im ersten Quartal dieses Jahres bereits eine beeindruckende Zahl von 72.283 Verkehrsordnungswidrigkeiten festgestellt und geahndet. Diese Bilanz verdeutlicht die Herausforderungen, denen sich der Bezirk im Hinblick auf den Straßenverkehr und die Einhaltung von Vorschriften stellen muss.


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Ein Großteil der Verstöße, nämlich 57.107 Fälle, betraf Autos, die in parkraumbewirtschafteten Gebieten ohne gültige Anwohnervignette oder Parkschein abgestellt waren. Darüber hinaus wurden 651 Fahrzeuge umgesetzt, die widerrechtlich auf Geh- oder Radwegen abgestellt waren.

„Unser Ordnungsamt ist täglich auf unseren Straßen unterwegs“

Hinzu kommen 14.377 Verkehrsbehinderungen, die der Verkehrsüberwachungsdienst und der allgemeine Ordnungsdienst im Rahmen ihrer Streifentätigkeit in den ersten drei Monaten des Jahres festgestellt haben.

Dazu gehören das Parken in zweiter Reihe, an Kreuzungen und Einmündungen, auf Gehwegen, in Halteverboten, in Ladezonen oder an ähnlichen Stellen. Auch 138 Radfahrer wurden durch das Ordnungsamt geahndet, etwa beim Fahren auf Gehwegen oder beim Fahren entgegen der Fahrtrichtung.


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„Unser Ordnungsamt ist täglich auf unseren Straßen unterwegs – auch bei Wind, Schnee und Minusgraden“, erklärte Annika Gerold, Bezirksstadträtin für Verkehr, Ordnung, Grünflächen und Umwelt.

„Damit sorgen die Kollegen und Kolleginnen einerseits dafür, dass alle sich bei und im Straßenverkehr sicher bewegen können. Andererseits stellen sie mit ihrer Arbeit sicher, dass in den parkraumbewirtschafteten Zonen nur Kfz parken, die eine entsprechende Vignette oder einen Parkschein haben“, so Gerold auf der Internetseite des Bezirks.