Derzeit machen die Berliner Verkehrsbetriebe (kurz: BVG) vor allem damit von sich reden, dass sie immer wieder bestreikt werden. Bereits fünf Streiks haben die Berliner in diesem Jahr erleben dürfen. Aktuell wird zwischen Verdi und der BVG geschlichtet bis zum 10. April, dann erfahren wir, ob der gefürchtete unbefristete Streik kommt oder nicht.
Eine Änderung für die BVG-Fahrgäste steht am 11. April mit Sicherheit bevor. Denn mit oder ohne Streik fahren dann auf gleich mehreren Linien keine Straßenbahnen mehr.
BVG: Bauarbeiten sorgen für Ausnahmezustand
Ganze elf Wochen lang herrscht ab dem 11. April auf den BVG-Straßenbahnlinien M1, M13 und 50 Ausnahmezustand. Immer montags bis freitags zwischen 6 Uhr und 21 Uhr werden diese Linien aufgrund von mehreren gleichzeitig laufenden Bauarbeiten unterbrochen. Und wie kommen die Fahrgäste der BVG hier dann weiter?
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Auf allen drei Linien rollt in besagtem Abschnitt dann der Ersatzverkehr. Für die einzelnen Straßenbahnlinien gilt:
- M1: Hier betroffen ist die Strecke zwischen dem U-Bahnhof Eberswalder Straße und den Haltestellen Schillerstraße bzw. Rosenthal im Norden der Stadt. „Zur Stabilisierung des Taktes wird der Ersatzverkehr geteilt. Ein Umstieg am S+U Pankow ist notwendig. Bitte nutzen Sie zwischen U Eberswalder Straße und S+U Pankow ebenfalls die U2“, schreibt die BVG dazu auf ihrer Störungsmeldungsseite.
- M13: Hier sorgen Bauarbeiten dafür, dass die BVG-Linie nur zwischen dem S- und U-Bahnhof Warschauer und der Prenzlauer Allee/Ostseestraße verkehrt. Wer weiter in Richtung der Endstation Virchow-Klinikum will, muss den Ersatzverkehr nutzen.
- Tram 50: Wer hier in Richtung Guyotstraße will, kann das mit der Straßenbahn nur bis zur Haltestelle Björnsonstraße machen. Denn ab hier wird die Linie ebenfalls für einige Wochen verkürzt sein. Die BVG empfiehlt, alternativ zwischen dem S-Bahnhof Bornholmer Straße und dem S-Bahnhof Pankow-Heinersdorf die S-Bahn zu nutzen.
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Fahrgäste der BVG, die auf besagten Streckenabschnitten für gewöhnlich unterwegs sind, bleibt nur der Ersatzverkehr. Es sei denn, sie steigen aufs Fahrrad. Für einige dürfte das jedoch – allein wegen der teils weiten Strecken, die sie hier zurücklegen müssen – keine Option sein.