Veröffentlicht inVerkehr

BVG und S-Bahn Berlin: Zahlen zeigen es deutlich – wie gut ist Berlin wirklich?

Greenpeace hat den ÖPNV in ganz Deutschland auf die Probe gestellt. Auch Berlin wurde dabei getestet. Wie schneiden BVG und S-Bahn Berlin ab?

© IMAGO/Hohlfeld

BVG: SO will doch keiner arbeiten - Bewerber erhebt schwere Vorwürfe

Wir sprachen mit BVG Bewerber Jeffrey der uns von seinem Versuch Busfahrer zu werden erzählt und was ihn davon abhielt.

In den letzten Jahren wird es immer deutlicher: Die Sommer sind immer heißer, die Trockenperioden immer länger. Die Böden werden dadurch vielerorts oft so trocken, dass sie die Wassermassen kaum noch aufnehmen können, wenn es dann mal regnet. Das zeigt: Die Klimaerwärmung schreitet voran.

Damit das aufgehalten werden kann, braucht es unter anderem einen attraktiven öffentlichen Nahverkehr. Doch der funktioniert nicht überall. Das geht aus einer Studie von Greenpeace hervor. Doch wie schneiden die BVG und die S-Bahn Berlin hier ab?

BVG und S-Bahn Berlin werden auf die Probe gestellt

Der Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr wurde in den vergangenen Jahren immer wichtiger. Nicht ohne Grund wurden günstige Angebote wie das Deutschland- oder auch das 29-Euro-Ticket ins Leben gerufen. Doch nicht nur die Preise für den ÖPNV müssen stimmen, auch die Netzabdeckung. Greenpeace hat deshalb eine Studie in Auftrag gegeben, die genau das untersucht hat.


Auch interessant: Flughafen BER: Rentnerin reist ein – was der Zoll dann entdeckt, schockiert


Dabei wurden alle Kommunen in ganz Deutschland hinsichtlich ihrer ÖPNV-Abdeckung analysiert und in die Güteklassen A-F eingeordnet. „Die Güteklasse A bedeutet beispielsweise, dass in 500 Metern Entfernung zum Wohnort eine S-Bahn oder U-Bahn mit einem Takt von weniger als 10 Minuten fährt“, heißt es in der Studie. Sie ist die beste Klasse. Güteklasse F bedeutet dagegen, dass es nur eine Basisversorgung gibt und der Bus zum Beispiel nur im Ein- bis Zweistundentakt kommt.

So schneidet die Hauptstadt ab

Für die Kategorisierung waren verschiedene Kriterien entscheidend. Das sind die „Art des Verkehrsmittels und die Häufigkeit der Abfahrten“ bei einer Haltestelle und wie weit Anwohner zu ihr brauchen. U-Bahnen und S-Bahnen gelten dabei als höherwertiger als zum Beispiel Busse.

Während die dabei entstandene Karte von Deutschland vor allem in Bayern und Norddeutschland teils sehr schlechte Werte aufweist, hat Berlin Glück! Die Anbindung an die BVG und die S-Bahn Berlin könnte hier kaum besser sein.


Mehr News aus Berlin:


Im Vergleich mit den anderen Bundesländern liegt Berlin auf Platz 1. Durchschnittlich haben die Menschen hier eine sehr gute Anbindung an den ÖPNV. Die Hauptstadt holt sich fast die Bestpunktzahl ab. Darauf folgen die anderen beiden Stadtstaaten Hamburg (Platz 2) und Bremen (Platz 3). Schlusslicht im bundesweiten Vergleich ist Niedersachsen. Hier gelten 42,2 Prozent der Bevölkerung als vom Nahverkehr abgehängt.

Markiert: