Freitag bedeutet für viele Menschen in der Hauptstadt – ein letztes Mal für diese Woche früh aufstehen, sich in den Bus oder die Bahn setzen und zur Arbeit fahren, ehe das erholsame Wochenende beginnt.
Wer das an diesem Freitagmorgen (21. März) allerdings mit der S-Bahn Berlin versucht hat, dürfte frühzeitig mit Problemen konfrontiert worden sein. Denn gleich an mehreren Stellen gab es Probleme – und damit für eine Menge Passagiere.
S-Bahn Berlin: Störungen am Freitagmorgen
Gleich drei Signalstörungen meldete die S-Bahn Berlin im Berufsverkehr am Freitag. Im Osten Berlins arbeitete ein Signal nicht richtig. Techniker mussten Anrücken. Wegen dieser Störung kam es auf der Linie S3 zu Verspätungen und Ausfällen. Der übliche 10-Minuten-Takt konnte in dieser Zeit nur auf einem zentralen Linien-Stück zwischen Friedrichshagen und Charlottenburg eingehalten werden. Gegen 8 Uhr war diese Störung behoben, es kam aber zu Folge-Verzögerungen.
Auch in Schlachtensee wurde die Reparatur an einem Signal nötig. Hiervon waren laut Meldung der S-Bahn Berlin die Linie S1 betroffen. Auch hier gab es Verspätungen und Ausfälle – und einen 10-Minuten-Takt, der nur zwischen Zehlendorf und Gesundbrunnen gehalten werden konnte.
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Auch die Ringbahn betroffen
Die dritte Signalstörung trat am Freitagmorgen in Schöneberg am Ringbahngleis auf. Wegen dieser kommt es bei der S41 (mit dem Uhrzeigersinn) und der Linie S46 (zwischen Westend und Königs Wusterhausen) zu Verspätungen und Ausfällen. Die S41 fährt zudem nur in einem 10-Minuten-Takt und nicht wie üblich im Berufsverkehr in einem 5-Minuten-Takt.
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Zudem meldete die S-Bahn Berlin, dass zwischen Lichterfelde Süd und Teltow Stadt am frühen Freitagmorgen nur eine verminderte Geschwindigkeit gefahren werden könne. Einen Grund dafür nannte das Unternehmen nicht. Die Linie S25 bediente diesen Streckenabschnitt daher langsamer, was zu Verspätungen auf der gesamten Linie führte. Die Linie S26 wurde verkürzt und verkehrte wegen der Störung nur zwischen Nordbahnhof und Lichterfelde Süd.