Veröffentlicht inVerkehr

U-Bahn Berlin: Fahrgäste müssen aufpassen – es könnte ihnen sonst zum Verhängnis werden

Bei den U-Bahnen in Berlin kommt es im Moment zu einer Störung, die Tausende trifft. Worauf man jetzt achten sollte:

© IMAGO/Hohlfeld

BVG: SO will doch keiner arbeiten - Bewerber erhebt schwere Vorwürfe

Wir sprachen mit BVG Bewerber Jeffrey der uns von seinem Versuch Busfahrer zu werden erzählt und was ihn davon abhielt.

Die U-Bahnen in Berlin sind immer wieder für eine Überraschung gut. Sei es, weil wieder gestreikt wird, weil sie störungsbedingt ausfallen oder aufgrund von Polizeieinsätzen Verspätung haben. Die meisten Fahrgäste sind das schon gewohnt.

Doch seit einigen Tagen gibt es auf den Linien U1, U2 und U3 ein neues Problem, das so den meisten wahrscheinlich noch neu sein dürfte.

U-Bahn Berlin: Gäste müssen aufpassen

Auf dem Weg zwischen Terminen kann es schon mal hektisch werden. Vielleicht, weil man seinen Anschluss erwischen muss oder weil die nächste Person schon auf einen wartet. Günstig also, dass in den U-Bahnen in Berlin nicht nur der Live-Streckenverlauf angezeigt wird, sondern auch die Uhrzeit.


Auch interessant: Berlin: Ein Jahr Legalisierung – Cannabis Club rechnet knallhart ab


Doch auf den Linien U1, U2 und U3 stimmt diese im Moment nur noch selten. Besonders in den Zügen der Baureihe HK, die zwischen 2005 und 2006 ausgeliefert wurden. Teilweise gehen sie fünf, sieben oder auch neun Minuten nach, berichtet die „BZ“.

Problem kann aktuell nicht behoben werden

Doch woran liegt das? Klar, es war gerade erst Zeitumstellung, doch dabei geht es ja um eine volle Stunde und nicht nur um wenige Minuten. Auf Anfrage des Blattes erklärt die BVG, dass die Monitore die Uhrzeitangabe direkt vom Zugrechner ziehen würden. Sie bekommen sie also nicht per Funk.

Wie bei jeder anderen nicht mit Funk betriebenen Uhr kann es also manchmal sein, dass sie nach einiger Zeit etwas vor- oder nachgehen. Bei der U2 kommt hier noch hinzu, dass die Züge aktuell „durch Bauarbeiten auf der Strecke zeitweise keinen direkten Werkstattzugang haben“.


Mehr News aus Berlin:


Das heißt, das Werk, wo die Uhren theoretisch wieder richtig gestellt werden könnten, kann im Moment nicht angefahren werden. Der BVG-Sprecher erklärt aber: „Unsere Fachleute arbeiten mit dem Hersteller bereits an einer technischen Lösung, damit auch diese Monitore künftig über Funksteuerung immer die genaue Uhrzeit anzeigen können.“

Bis dahin sollten Fahrgäste sich auf keinen Fall auf die dortigen Anzeigen verlassen, sondern lieber auf das Handy oder die Uhr am Handgelenk umsteigen. Nicht, dass man sonst zu spät kommt.

Markiert: