Das Wetter stellt Berlin und Brandenburg aktuell auf eine harte Probe. Bei einem wilden Wechsel aus strahlendem Sonnenschein am einen und dichten Wolken mit plötzlichem Temperatursturz am anderen Tag wird die morgendliche Frage „Was soll ich anziehen“ zur Herausforderung.
Aber immerhin: Vor großen Regenmassen blieben Berlin und Brandenburg bisher verschont. Könnte sich das nun bald ändern? Meteorologe Dominik Jung hat die Antwort.
Wetter in Berlin & Brandenburg: Experte wird deutlich – „Nur 10 Prozent“
Während sich viele wahrscheinlich über das milde und trockene Wetter der letzten Tage gefreut haben, sah das für die Berliner Flora etwas anders aus. Nur etwa die Hälfte des sonstigen Niederschlags ist im Februar gefallen. Im März fällt das ganze sogar noch heftiger aus: Bisher sind nur 10 Prozent des erwarteten Regens gefallen, erklärt Experte Dominik Jung von „wetter.net“.
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Das Ergebnis: Starke Trockenheit in Teilen des Landes. Im Norden und Westen Deutschlands ist teils mit schweren Dürren zu rechnen. Und auch in Berlin gibt es einige sehr trockene Gebiete.
Fällt der Sommer ins Wasser?
Doch das bleibt nicht mehr lange so. „Das sonnige Frühlingswetter findet langsam sein Ende“, macht Jung deutlich. Stattdessen könnten uns „Gewitter und Starkregen“ treffen. Besonders der Mittwoch wird nass. Schauer vor allem zum Nachmittag sind in der Landesmitte zu erwarten. Aber schon am Donnerstag sieht das Ganze wieder etwas anders aus.
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Der große Regenguss bleibt vorerst aus. Doch zum April könnte dann die große Wende bevorstehen. Deutlich kühlere Luftmassen ziehen über Spanien und Portugal. In Deutschland halten sich aber auch Anfang April die warmen Luftmassen wacker. Der Umschwung folgt dann erst im Mai. Besonders den Osten erwarten in dem Frühlingsmonat deutlich mehr Niederschläge als üblich.
Noch drastischer wird es im Juni. Der könnte buchstäblich ins Wasser fallen, wenn der Klimatrend des CFS Modell recht behält. Zum Glück handelt es sich dabei nur um eine grobe Abschätzung, macht der Experte deutlich. Wie es dann wirklich kommt, das lässt sich wohl nur abwarten.