Nach der Signa-Pleite im vergangenen Jahr kam es auch für die Berliner Angestellten der Galeria Kaufhof knüppeldick. Viele von ihnen mussten mit ansehen, wie in den darauffolgenden Monaten mehrere Kaufhäuser geschlossen wurden. Die Schließungswelle sollte unter anderem auch die Filiale am Alexanderplatz in Mitte. Doch nun scheint es plötzlich wieder etwas Hoffnung zu geben.
Wie Franziska Giffey (SPD) am 22. Februar auf Facebook erklärte, soll die Eigentümerin Commerz Real eine Nutzungsvereinbarung mit Galeria unterzeichnet haben. Damit sollte das Schicksal der Galeria Kaufhof am Alex zumindest bis zum 28. Februar 2026 vorerst gesichert sein.
Galeria Kaufhof am Alexanderplatz bleibt bis Februar 2026 geöffnet
Giffey bezeichnete die Vereinbarung als einen „guten“ Zwischenerfolg, im Bemühen den Warenhausstandort am Alexanderplatz zu erhalten. „Das ist auch ein bedeutendes Signal für die Beschäftigten und Kundinnen und Kunden von Galeria“, erklärte die Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe auf Facebook. Was danach passiert, ist allerdings noch unklar.
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In den kommenden zwölf Monaten wolle man nun eine „verlässliche, langfristige Perspektive“ für das Kaufhaus finden, damit man den Standort am Alexanderplatz über Februar 2026 hinaus sichern könne.
„Ich bin zuversichtlich, dass das gelingen wird“, so Giffey. „Die Wirtschaftsverwaltung hat den Prozess in den vergangenen Monaten eng begleitet. Das werden wir auch weiterhin tun – auch ich ganz persönlich.“
Giffey will um das „letzte großes Kaufhaus im Ostteil der Stadt“ kämpfen
Für die Senatorin scheint das Schicksal der Galeria Kaufhof am Alexanderplatz eine echte Herzensangelegenheit zu sein. Die Galeria schaffe „hier einen großen Mehrwert für die Attraktivität der gesamten Umgebung“, so Giffey. Als „letztes großes Kaufhaus im Ostteil der Stadt“ sei das Warenhaus „ein wesentlicher Anker am Standort Alexanderplatz“.
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Für Franziska Giffey steht fest: „Für viele Berlinerinnen und Berliner gehören das Warenhaus und der Alex einfach zusammen. Das soll auch in Zukunft so bleiben.“