Wer als Kandidat zur ZDF-Show „Bares für Rares“ geht, der hofft auf ein schönes Taschengeld. So auch ein Mutter-Tochter-Duo aus Tönisvorst in NRW. Heike und Alina Weyers haben ein Erbstück dabei, das sie unbedingt verkaufen wollen: Ein Sammelbuch mit allerhand Postkarten darin. Es war in Besitz von Heikes Familie und gehörte einst ihrer eigenen Mutter.
Jetzt soll das Buch bei „Bares für Rares“ einen neuen Besitzer finden. Doch lohnt sich der Gang zum Pulheimer Walzwerk überhaupt für die beiden Kandidaten?
„Bares für Rares“: Mutter-Tochter-Dop macht großen Gewinn
Die Frage kann eindeutig mit „Ja“ beantwortet werden!
+++ „Bares für Rares“: Rekordsumme! Kandidat erhält 60.000 Euro +++
„Bares für Rares“-Experte Colmar Schulte-Goltz schätzt das Sammelbuch aus einer Zeit um 1900. Es beinhaltet circa 300 Postkarten. Allerdings entdeckt der Experte, dass die Postkarten alle postalisch abgelaufen sind und keine Briefmarken und Stempel mehr haben.

Das Album selbst ist aus Kartonage gemacht und ist mit dünnem Leinen bezogen. Eine echte Rarität aus dem Verlag Lucas. 200 Euro könnten sich Heike und Alina vorstellen, dafür im Händlerraum zu bekommen. Heike: „Die Oma hat uns mit auf den Weg gegeben, verkauft es, Hauptsache, wir können hinterher schön essen gehen.“
Colmar Schulte-Goltz schätzt es sogar auf 250 bis 300 Euro. Da dürfte ein schickes Essen drin sein. Doch sehen das die Händler genauso?
Händler überbieten sich
Das Mutter-Tochter-Duo ist erstaunt, wie sehr die Händler das Sammelbuch offenbar an sich reißen wollen. Sie bieten, was das Zeug hält. Beginnt Walter Lehnertz noch mit 80 Euro geht der Preis schnell in die Höhe und verdoppelt am Ende den Wunschpreis der Frauen. Händler Daniel Meyer zahlt ihnen 400 Euro!
Da staunen die Zwei nicht schlecht. Heike ist happy: „Ich fand’s einfach super, ich dachte, bei 250 ist Schluss und dann wurde es noch mal richtig spannend.“