Wer bei Aldi, Lidl und Co. einkaufen geht, den erwartet ein großes Sortiment. Neben Lebensmitteln finden Kunden dort oft auch Haushaltswaren, Möbel und Multimediaprodukte.
Dass man die Produkte bei Aldi, Lidl und anderen Supermärkten und Discountern zahlt, bevor man sie mit nach Hause nimmt, sollte eigentlich selbstverständlich sein. Dennoch kommt es hin und wieder dazu, dass Kassierer plötzlich den Rucksack oder die Handtasche kontrollieren. Das bringt Kunden auf 180!
Aldi, Lidl und Co.: Kunden von Kontrolle genervt
In einem Artikel haben wir aufgeklärt, dass solche Kontrollen verboten sind und Kassierer von Aldi, Lidl und Co. ihre Kunden nicht dazu nötigen dürfen (>>> hier mehr lesen). Sie sind also zu Recht auf 180, wenn sie auf einmal darauf angesprochen werden.
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Das ist nicht nur nervig, sondern zeigt auch, dass Kassierer den betroffenen Kunden wegen eines Diebstahls verdächtigen – das könnte man zumindest meinen. Jetzt spricht ein Mitarbeiter Klartext und bittet um Verständnis.
DAS sagt der Kassierer zu der Kontrolle
„Wenn wir um einen Blick in den Rucksack bitten, erfolgt das immer auf freiwilliger Basis und kann nicht erzwungen werden. Dies ist jedoch für uns eine Form der Diebstahlprävention und bedeutet keinen Verdacht“, erklärt ein Supermarkt-Kassierer.
Wer eine Kontrolle bei Aldi, Lidl und Co. umgehen möchte, habe die Möglichkeit, den Rucksack oder die Handtasche im Auto zu lassen. Eine weitere Alternative sei nach Angaben des Kassierers eine Abgabe am Eingang. „Es gibt auch in einigen Geschäften im (…) die Möglichkeit, ein Schrankfach zu benutzen“, erklärt er weiter. Er hat zudem eine schlimme Befürchtung.
Aldi, Lidl und Co. Kassierer bittet um Verständnis
„Dürften diese Kontrollen generell nicht durchgeführt werden, wird dem Diebstahl doch Tür und Tor geöffnet“, schreibt er.
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„Von daher bitte ich als Kassierer um Verständnis für die Frage nach einem Blick in den Rucksack“. Ob Kunden bei Aldi, Lidl und Co. künftig tatsächlich verständnisvoller reagieren, ist allerdings fraglich.