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Ramadan 2025: Wenn Kollege fastet – trotzdem zusammen in die Kantine?

Bald beginnt der Ramadan 2025. Lädt man die muslimischen Kollegen trotzdem zur gemeinsamen Mittagspause ein? Das solltest du tun.

© IMAGO/Cultura

Videografik: Ramadan - eine der Säulen des Islams

Für Millionen Muslime in aller Welt hat der Ramadan begonnen. Der Fastenmonat zählt zu den fünf Säulen des Islams. In dieser Zeit dürfen Gläubige tagsüber nicht trinken, rauchen oder essen.

Bald beginnt der Ramadan 2025. Am 28. Februar beginnt der Fastenmonat der Muslime und am 30. März endet er mit dem Zuckerfest, dem Fest des Fastenbrechens. Die Mehrheit der rund 5, 5 Millionen Muslime in Deutschland verzichten in dieser Zeit freiwillig auf Essen und Trinken, um ein höheres Bewusstsein für ihren Glauben zu gewinnen.

Natürlich stoppt das Leben während des Ramadans aber nicht, sondern Arbeit und Alltagsleben gehen wie gewohnt weiter. Wie solltest du dich also verhalten, wenn ein Arbeitskollege fastet? Könnt ihr trotzdem gemeinsam in die Kantine gehen?

Ramadan: Trotz Fastenzeit gemeinsam in die Kantine?

Während des Ramadans ist nicht nur das Essen, sondern auch das Trinken verboten. Was erstmal krass klingt, gehört jedoch zur spirituellen Disziplin dazu, wie „br“ berichtet. Also fang bitte keine Diskussionen darüber an, dass der Mensch doch bitte mindestens drei Liter am Tag trinken soll. Denn vom Fasten allein ist noch niemand gestorben und vor der Morgendämmerung nehmen Muslime genügend Wasser zu sich.


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Wenn also die Mittagspause im Büro ansteht, habe bitte im Kopf, dass deine muslimischen Kollegen fasten könnten. Natürlich darfst du wie gewohnt in der Kantine zuschlagen, schließlich gehört es zum Ramadan dazu, genau in solchen Situationen zu widerstehen. Lediglich übertreiben solltest du es nicht – also fang bitte nicht an, darauf herumzureiten, dass dein armer Kollege jetzt hungern muss.

Bitte keine Rechtfertigungen oder Entschuldigungen

Auch wenn der Magen deines muslimischen Kollegen zu knurren anfängt, solltest du dir Kommentare sparen. Das Fasten ist freiwillig und viele Muslime fiebern sogar auf den Ramadan hin. Muslime schätzen deine Sensibilität, aber erwarten nicht, dass alle Kollegen sich nach ihrem Fastenzyklus richten. Deswegen musst du dich auch nicht jedes Mal rechtfertigen oder entschuldigen, wenn du dein Brot auspackst, wie es bei „islaminessen“ heißt.


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So solltest du in der Ramadan-Zeit in den nächsten Wochen nicht überrascht sein, wenn deine muslimischen Kollegen auf das übliche Essen und Trinken verzichten. Und wunder dich nicht, wenn dich mal ein dezenter Mundgeruch trifft. Denn das ist eben der Nebeneffekt, wenn den ganzen Tag nichts gegessen oder getrunken wird.