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Sparkasse mit dringlicher Warnung – du solltest jeden Geldschein prüfen

Die Sparkasse gibt eine dringende Warnung raus – dabei geht es nicht um Phishing. Dein Bargeld ist in Gefahr!

© IMAGO/Lobeca

Sparkasse und Co. verabschieden sich von Girocard - so geht's für Kunden weiter

Die Sparkasse präsentierte einen Nachfolger zur klassischen Girocard (ehemals EC-Karte): die Sparkassen-Card. Sofern diese mit einem Visa-Co-Badge ausgestattet sind, können Kunden sie auch bei Apple Pay und Googles mobilem Bezahlen benutzen.

Nein, diesmal geht es nicht um die üblichen Phishing-Mails, die eine Gefahr für dein Online-Banking darstellen. Sondern um das reine Bargeld in deinem Portemonnaie. Dafür spricht die Sparkasse aktuell eine dringliche Warnung aus.

Verbrauchern bleibt wohl keine andere Wahl – sie müssen jeden Schein, den sie in die Hände bekommen, überprüfen. Aber warum nur?

Sparkasse mit dringlicher Warnung

Wenn es Warnungen rund um die Sparkasse gibt, dann geht es oftmals um Phishing-Mails, wie in diesem Fall. Doch das ist hierbei nicht gemeint. Die Bank macht Verbraucher aktuell darauf aufmerksam, dass immer mehr Falschgeld im Umlauf ist. Im Jahr 2024 soll so viel entdeckt worden sein, wie seit Jahren nicht mehr. In Zahlen: Im letzten Jahr wurden 72.413 gefälschte Banknoten in ganz Deutschland sichergestellt. Das macht einen Anstieg um 28 Prozent zum Jahr 2023, wie die Bundesbank mitteilt. Auch europaweit steigt der Falschgeld-Trend um knapp 19 Prozent an.

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Vor allem 50- und 20-Euro-Scheine werden gerne gefälscht. Diese beiden machen zwei Drittel aller sichergestellten Blüten aus. Besonders selten wird laut Statistik der Bundesbank der 5- und sogar auch der 500-Euro-Schein gefälscht – oder zumindest wurden diese beiden nur selten entdeckt. Sie machen jeweils nur 1 Prozent der Fälschungen aus.

So hoch ist das Risiko

Doch es gibt auch gute Nachrichten: Dadurch, dass eher kleinere Banknoten gefälscht werden, sank auch die insgesamte Schadenssumme, wie die Sparkasse berichtet. Im Jahr 2023 lag der aufgedruckte Wert der Blüten noch bei 5,1 Millionen Euro, 2024 waren es „nur“ noch 4,5 Millionen Euro.


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Und im Vergleich zu allen im Umlauf befindlichen Geldscheinen, ist die Anzahl der gefälschten Banknoten doch eher gering. Hier stehen 30 Milliarden Scheine in den Geldbeuteln, Kassen und Safes den bereits oben genannten 72.413 Blüten gegenüber. Na, dann ist das Risiko zum Glück doch nicht allzu hoch, so einen falschen Schein in den Händen zu halten.