Klimaaktivistin Luisa Neubauer lässt sich nicht einschüchtern – und spricht anderen Mut zu! Kurz nach der Bundestagswahl macht sie öffentlich, was ihr aus den Reihen der Bonner AfD privat zugeschickt wurde. Es geht um eine üble Videobotschaft.
Ein AfD-Mann im Anzug droht ihr in dem Video: „Ich bin dein schlimmster Feind. Wir sehen uns bald in Berlin.“ Weiter sagt er ihr voraus, dass es in Kürze vorbei sein werde mit der „ganzen scheiß Klimaagenda“.
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Luisa Neubauer lässt sich nicht einschüchtern: „Habe Personenschutz“
Wie Luisa Neubauer selbst herausgefunden hat, ist der Absender Mitglied im AfD-Kreisverband Bonn. Doch die bekannte Aktivistin gibt nicht klein bei. In einem Clip auf Instagram reagiert sie auf die Nachricht: „Ich mache dieses Video öffentlich, weil ich möchte, dass Menschen verstehen, wie ein Rechtsruck in der Praxis aussieht. Was es gerade heißt, wenn Hass normalisiert wird. Wenn Diskriminierung salonfähig wird. Wenn auf die Zivilgesellschaft eingeprügelt wird.“
AfD gar nicht so gefährlich? „Das Gegenteil ist der Fall!“
Neubauer bedauert, dass es so viele weit verbreitete Fehlannahmen über die AfD gab. Viele seien zuversichtlich gewesen, dass sich die Partei mäßigen werde mit der Zeit, sie gar nicht so gefährlich sei. „Das Gegenteil ist der Fall!“
Dann verrät Neubauer, wie sie sich gegen den AfD-Hass schützt: „Ich gehe juristisch dagegen vor. Ich habe Personenschutz, wenn ich auf Demonstrationen gehe.“ Rechtsradiale würden jetzt über jede Person feixen, die resigniert und sich einschüchtern lässt. Deshalb sei es wichtig, so ihr Aufruf, gerade jetzt klarzustellen, dass man es umso ernster meint. Schließlich sei dieses Video nicht nur gegen sie gerichtet, sondern es seien alle gemeint. Letztlich die ganze Zivilgesellschaft.
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Auf ihren Instagram-Post bekommt Neubauer viel Zuspruch. „Wir dürfen jetzt nicht leise sein“, „Das ist wie in den 30er-Jahren“, „Volle Solidarität“ oder auch „Wir halten zusammen“ ist im Kommentarbereich zu lesen.