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Trump-Zölle: Konsequenzen für dein Portemonnaie – iPhone, Sprit und Co.

Die von Trump verhängten Zölle treffen nicht nur die Industrie, sondern vor allem die Bürger im alltäglichen Leben. Es drohen Kostensprünge.

© IMAGO/ZUMA Press Wire

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Der Unmut ob der von Trump verhängten Zölle ist gigantisch. Der US-Präsident hat nahezu die gesamte globalisierte Welt abgestraft, um die Position der Vereinigten Staaten nachhaltig zu stärken. Eine kontroverse Vorgehensweise, deren Erfolg von sämtlichen (europäischen) Experten angezweifelt wird. In erster Konsequenz bekommen die Verbraucher diesen Politikstil zu spüren.

Und zwar im alltäglichen Leben in Form von unnatürlichen Preisveränderungen. Grundlegend gilt, dass Zölle die Preise anheben. Grund ist die geringere Nachfrage, welche aufgrund der anstehenden Kaufzurückhaltung angesichts der globalen Unsicherheit erwartet wird.

Trump: Zölle könnten umgelagert werden

In Bezug auf die Preisanstiege muss doppelt gedacht werden: Zum einen verringern die von Trump verhängten Zölle den Absatzmarkt der jeweiligen Unternehmen. Zum anderen müssen jene Unternehmen die Preise ihrer Waren ankurbeln, um den Verlust wettzumachen. Das ist der Fall, da die Vereinigten Staaten in vielen Fällen die größte Exportnation sind.

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Das genannte Szenario gilt beispielsweise für Produkte aus Vietnam. Trump will auf Produkte aus dem Land Zölle in Höhe von 46 Prozent erheben. Leidtragende ist vor allem die Textilindustrie. Vietnam ist eines der wichtigsten Produktionsländer, etliche Bekleidungsfirmen lassen ihre Produkte hier produzieren. Im Jahr 2023 produzierte Vietnam mehr als 5,7 Milliarden Bekleidungsstücke. Die Sportartikelhersteller Nike, Adidas und Puma lassen in Vietnam und Kambodscha über 90 Prozent ihrer Schuhe und Sportkleidung fertigen. Es wird daher fest damit gerechnet, dass die Preise für den Endkonsumenten steigen werden.


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Apropos Kleidungsstücke: Die EU hat bereits Gegenzölle auf amerikanische Produkte beschlossen, unter anderem auf Jeans. Entsprechend dürfte auch der Jeans-Kurs steigen. Selbiges gilt für Technikprodukte. Die Trump-Politik belastet dabei sowohl asiatische als auch US-Konzerne. Festmachen lässt sich dies am Beispiel Apple. China ist für Apple der wichtigste Absatzmarkt außerhalb der USA, weshalb die hohen Zölle für China (35 Prozent) besonders schmerzen.

Eine Analyse von Morgan Stanley rechnet in den kommenden Jahren mit einem Verlust in Höhe von 8,5 Milliarden US-Dollar. Um das Minus zu minimieren, dürften die Zollgebühren auf die Produkte aufgeschlagen werden. Analysten von „Rosenblatt Securities“ spekulieren damit, dass beispielsweise das iPhone 16e künftig 1.142 US-Dollar (+ 42,93 %) und das iPhone 16 Pro Max 2.300 US-Dollar (+ 43,84 %) kosten könnten.

Eine vorübergehende finanzielle Entlastung – auch wenn der Grund kein guter ist – könnte es beim Heizöl und dem Spritpreis geben. In Erwartung einer Wirtschaftskrise sind auch die Ölpreise in den Keller gerutscht. Es wird zudem damit gerechnet, dass der Konjunktureinbruch eine geringere Produktion und somit eine niedrigere Ölnachfrage zur Folge hat.