Hertha BSC steht vor einem großen Umbruch. Denn die aktuelle Saison verlief ganz anders als geplant. Statt um den Aufstieg in die Bundesliga mitzuspielen, kämpfen die Berliner aktuell noch um den Klassenerhalt. Der bisher eher enttäuschende Saisonverlauf könnte dazu führen, dass der ein oder andere Stammspieler letztendlich der Hauptstadt den Rücken kehrt.
Gleichzeitig geht es darum, wieder einen schlagkräftigen Kader aufzubauen für die kommenden Saison zu finden. Natürlich kommt es hierbei auch immer mal wieder zu Absagen. Nun fragt man sich in Berlin, ob ER jetzt zur direkten Konkurrenz wechselt?
Hertha BSC mit einseitigem Interesse
Vor knapp zwei Jahren berichtete „Bild“, dass Hertha an einer Verpflichtung von Jochen Sauer interessiert sei. Der 52-Jährige war damals wie heute beim FC Bayern als Nachwuchschef für die Entwicklung der vereinsinternen Talente zuständig. Ein nach wie vor wichtiges Thema in Berlin. Sauer sollte im Sommer 2023 Nachfolger von Fredi Bobic als sportlicher Leiter werden.
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Doch dann sagte er den Berlinern ab und blieb in der bayrischen Landeshauptstadt. Sauer war aus Hertha-Sicht ein vielversprechender Kandidat: Immerhin kennt er den Verein bereits. Von 2001 bis 2009 war er als Assistent der Geschäftsführung die rechte Hand des damaligen Managers Dieter Hoeneß.
Es laufen schon Verhandlungen
Jetzt scheint Sauer kurz davor zu stehen, eine neue Rolle zu finden. Diese könnte ihn aus der ersten in die zweite Liga führen – dafür jedoch in eine führende Position. Laut „Bild“ könnte er nämlich bald Sportvorstand beim FC Schalke werden. Damit würde er dann nach der Absage an Hertha BSC für die direkte Konkurrenz arbeiten.
Dem Bericht zufolge laufen die Verhandlungen bereits. Es es könnte also sein, dass der Deal schon bald unter Dach und Fach ist. Für Hertha BSC geht indes Benjamin Weber auf die Suche nach erschwinglichen Talenten für den Kader der kommenden Saison.