Hertha BSC hat den Klassenerhalt zwar noch gesichert. Dennoch scheint der Hauptstadtclub bei der Kaderplanung für die neue Saison schon wieder ein Stück weitergekommen zu sein.
Laut einem Bericht der „Bild“ sollen die Berliner beim letzten Heimspiel gegen den Karlsruher SC (29. März) Nägel mit Köpfen gemacht zu haben. Auch wenn die Vorgehensweise schon etwas dreist gewesen ist. Denn die Berliner sollen den Neuzugang mehr oder weniger direkt auf dem grünen Rasen angesprochen und festgenagelt haben.
Hertha BSC machte auf dem Rasen des Olympiastadions Nägel mit Köpfen
Wie „Bild“ berichtet, soll Ex-Profi Andreas Neuendorf (Direktor für die Akademie und den Lizenzspieler-Bereich) nach dem 3:1 auf KSC-Star Leon Jenson zugegangen sein, um den Deal endgültig einzutüten. Der 27-jährige Jensen ist in Berlin aufgewachsen und hat in seiner Jugend auch schon für Hertha BSC gekickt.
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Über mehrere Stationen war er dann 2021 beim KSC gelandet, wo er sich in den letzten Jahren zu einem sehr guten Profi entwickelt hat. Kein Wunder, dass man nun wieder auf den vielseitigen Mittelfeldspieler aufmerksam geworden ist.
Leon Jensen hat sich beim KSC zu seinem vielseitigen Mittelfeldspieler entwickelt
Besonders interessant dürfte auch gewesen sein, dass Jensens Vertrag in Karlsruhe im Sommer ausläuft. Somit könnte er trotz eines aktuellen Marktwerts von knapp einer Million Euro ablösefrei in die alte Heimat wechseln.
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Für die Karlsruher konnte Jensen in dieser Saison in 25 Spielen schon vier Tore erzielen. Er gilt als ein vielseitig einsetzbarer Spieler, der sowohl im offensiven als auch im defensiven Mittelfeld spielen kann. Mit seinen konstant guten Leistungen würde er der Hertha mit Sicherheit gut zu Gesicht stehen.