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Hertha verpasst Befreiungsschlag – Fiél vor dem Aus?

Bitter für Hertha und Trainer Fiél. Gut gespielt und doch nicht gewonnen. Ein Geburtstagskind verdarb den Berlinern den Abend.

Fortuna Düsseldorf - Hertha BSC
Kämpft um seinen Job: Cristian Fiél. Credit: Roland Weihrauch/dpa

Nach der vierten Niederlage in Serie muss Cristian Fiél mehr denn je um seinen Job als Cheftrainer beim Zweitligisten Hertha BSC bangen. Die Berliner verloren die Partie bei Fortuna Düsseldorf mit 1:2 (1:0) und stecken damit in der Abstiegszone fest. Für den seit Saisonbeginn amtierenden Hertha-Coach galt die Begegnung in Düsseldorf, wo die Berliner zuvor mehr als 14 Jahre nicht gewinnen konnten, als eine Art Endspiel. 

Hertha hat in den vergangenen neun Spielen nur einmal gewonnen und kann am Sonntag noch auf Rang 14 zurückfallen. Die seit fünf Spielen unbesiegten Gastgeber hingegen bleiben mit nun 37 Punkten an den Spitzenteams dran und im Aufstiegsrennen dabei.

Reese trifft im Jubiläumsspiel

Fiél hatte sein Team nur auf einer Position verändert und den Turnaround gefordert. Das setzte die Mannschaft zunächst eindrucksvoll und mutig um. Die Gastgeber fanden überhaupt nichts ins Spiel, ließen sich von den Berlinern einschnüren und gerieten durch Fabian Reese (13. Minute) folgerichtig in Rückstand. Herthas Kapitän traf in seinem 200. Zweitligaspiel mit rechts von der Strafraumgrenze ins lange Eck und hatte kurz darauf sogar die Chance zum 2:0, scheiterte aber guten Fortuna-Keeper Florian Kastenmeier.

Vor 39.000 Zuschauern in der Düsseldorfer Arena schlug dann die Stunde des eingewechselten Dzenan Pejcinovic, der an seinem 20. Geburtstag mit einem Doppelpack innerhalb weniger Minuten (55./58.) für die Wende sorgte und sein Team zum Sieg führte. Die Gäste vergaben in der Schlussphase durch Ibrahim Maza und Reese noch gute Möglichkeiten.

Dieser Artikel wurde erstellt mit Material von dpa.