An diesem Wochenende sind alle Augen auf Red Bull gerichtet! Mit einem der schnellsten Fahrerwechsel der Geschichte der Formel 1 hatte der Rennstall die Schlagzeilen bestimmt. Liam Lawson raus, Yuki Tsunoda rein (hier mehr dazu lesen).
Es ist ein letzter Versuch die Probleme des Teams zu kaschieren und sie auf den Teamkollegen von Max Verstappen abzuwälzen. Das hatte man ursprünglich schon mit der Entlassung von Ex-Formel-1-Star Sergio Perez probiert. Scheitert aber auch Tsunoda am Red Bull müssen sich andere verantworten – insbesondere Christian Horner!
Formel 1: Red Bull kann sich nicht mehr verstecken
Mit dem Fahrerwechsel zündet Red Bull seine letzte Patrone – seine letzte Patrone, um sich selbst aus der Schusslinie zu nehmen. Tsunoda wäre der dritte gescheiterte Fahrer innerhalb von wenigen Monaten. Zwangsläufig käme dann mehr denn je die Frage auf, ob das Problem nicht doch beim Auto liegt. Ob Red Bull einfach nur Mittelmaß ist und lediglich Max Verstappen es mit seiner Klasse immer wieder schafft, die Karosse nach vorne ins Feld zu stellen.
Besonders ungemütlich würde es dann auch für den Teamchef. Christian Horner steht seit vergangenem Jahr vermehrt in der Kritik. Seine Art, das Team zu führen hat in der jüngeren Vergangenheit zu manchen Problemen geführt.
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Zahlreiche Top-Leute wurden von anderen Formel-1-Teams abgeworben. Die Verluste von Adrian Newey, Rob Marshall oder Jonathan Wheatley wiegen schwer. Und nun zeigt sich, dass ihre Abgänge die Performance des Wagens offenbar negativ beeinflussen.
Horner muss sich verantworten
Sicherlich wird und muss man Tsunoda jetzt etwas Eingewöhnungszeit geben. Im Vergleich zum Racing Bull ist der RB21 eine Diva, mit der man erstmal klar kommen muss. Doch was, wenn die Ergebnisse weiterhin ausbleiben.
Top-News des Tages:
Noch einen Fahrerwechsel vorzunehmen, wäre völlig unglaubwürdig. Dann müsste sich endlich Horner für den Absturz des Spitzenteams verantworten. Der Druck auf ihn würde stark zunehmen. Entsprechend dürfte der Brite gerade jeden Tag beten, dass Tsunoda das Ruder für sein Team in der Formel 1 herumreißen kann.