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Finch redet Union-Fans nach Hammerspiel ins Gewissen – „Geisteskrank!“

Union Berlin hat in dieser Saison an den allermeisten Zielen vorbeigespielt. Jetzt meldete sich Rapper Finch zu Wort.

© IMAGO/Matthias Koch

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Union Berlin spielte bis in den Oktober hinein eine Bilderbuchsaison. Man stand in der Tabelle ziemlich weit oben und das Kellerdrama des Vorjahrs schien vergessen. Doch dann kippte die Formkurve und die Eisernen stecken inzwischen tief im Abstiegskampf.

Als der Negativtrend seinen Lauf nahm, wurde gerade die zweite Runde des DFB-Pokals ausgespielt. Die Berliner mussten Ende Oktober in Bielefeld ran – und scheiterten prompt am Drittligisten. Monate später erinnert nun Rapper Finch an das Match.

Union Berlin: Schmach wird umbewertet

Auf Instagram meldete sich der Musiker und bekennende Union-Fan jetzt zu Wort. Im Hintergrund sieht man die Übertragung des Pokalspiels Bielefeld gegen Leverkusen. Denn die Ostwestfalen haben das Unglaubliche geschafft: Als Drittligist warfen sie am Dienstagabend (1. April) den Titelverteidiger aus dem Wettbewerb und erreichten das Finale.

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Das ließ nun auch Finch schwärmen. „Als wir mit Union gegen Bielefeld rausgeflogen sind, dachte ich mir: Das ist scheiße. Und es war mir ehrlich gesagt auch ein bisschen peinlich“, erinnert sich der Rapper an die Schmach aus dem Herbst. Doch nun sieht alles anders aus: „Jetzt denke ich mir: Du bist gegen den Finalisten rausgeflogen, also ist das völlig okay.“

„Jeder hat sich zu freuen“

In seiner Euphorie über den Sieg des Underdogs schwingt sich der Fan von Union Berlin sogar zu einem Arminia-Jubel auf: „Glückwunsch an Arminia Bielefeld, absolutes Fußballwunder, geisteskrank!“ Auch wenn sein Team gegen den DSC rausgeflogen ist, feiert Finch den Klub: „Man muss sich einfach für Bielefeld freuen.“



„Jeder in Deutschland hat sich jetzt für Bielefeld zu freuen“, verkündet Finch zum Ende des Clips. Da hat er die Rechnung zwar ohne die Leverkusener gemacht – aber spätestens ab Köln könnte er mit seinem Aufruf durchaus auf offene Ohren stoßen.