Die aktuelle Spielzeit lief für Union Berlin völlig anders als erwartet. Das Team wäre im Vorjahr um ein Haar abgestiegen – in der laufenden Saison wollte man es ruhiger gestalten. Doch kurz vor Schluss hängen die Eisernen wieder im Abstiegskampf.
Eine besondere Beziehung pflegen die Berliner zu ihren Fans. Schließlich haben die seinerzeit sogar das Stadion an der Alten Försterei mit aufgebaut. Um mit den Anhängern in Kontakt zu bleiben, schlägt der Verein jetzt neue Wege ein.
Union Berlin geht neue Wege
Auf Instagram teilte der Klub nun nämlich ein Foto aus dem Stadion in Köpenick. Über der rot-weißen Tribüne strahlt ein wolkenloser blauer Himmel. Darin ist das Logo des Kurznachrichtendienstes Bluesky zu sehen. „Wir erweitern unsere digitale Präsenz: Ab sofort findet ihr uns auch auf Bluesky“, teilen die Verantwortlichen dazu mit.
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Viele Firmen und Privatpersonen wechseln gerade von X zu Bluesky. Der Grund ist in den meisten Fällen der neue X-Eigentümer Elon Musk. Unter seiner Leitung wurde der Ton in den Beiträgen wesentlich rauer. Zudem werden verbale Ausfälle weniger intensiv geahndet – für viele Nutzer ein absolutes No-Go.
Keine komplette Abkehr
Der neue Kommunikationsweg bedeutet für Union Berlin allerdings keine komplette Abkehr von Elon Musks Netzwerk. „Wir bleiben auf der Plattform X, weil wir hier immer noch eine große Anzahl von Unionern auf der ganzen Welt erreichen, behalten die Entwicklung dieses Netzwerks aber weiter im Blick“, heißt es in der Mitteilung. Das legt außerdem nahe, dass die veränderte Stimmung auf X zu der Entscheidung beigetragen hat.
Stadtrivale Hertha BSC hatte sich bereits vor einigen Wochen zu diesem Schritt entschlossen. Anders als Union wendeten sich die Charlottenburger aber ganz von der Plattform X ab.