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Union Berlin: Neues Projekt gescheitert – gibt es bald ein großes Wiedersehen?

Union Berlin braucht eine solide Rückrundenleistung, um den Klassenerhalt zu sichern. Platzt jetzt ein Rückkehrer dazwischen?

Union Berlin
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Was haben Robert Andrich, Neven Subotic und Christian Gentner gemeinsam? Sie alle haben mal für Union Berlin gespielt. Welche Bundesliga-Stars noch bei den Eisernen spielten.

Für Union Berlin wird die aktuelle Spielzeit ungewollt spannend. Denn das Team steht vor dem letzten Saisondrittel in der unteren Tabellenhälfte. Zwar sind es derzeit neun Punkte auf den Relegationsplatz – der bange Blick geht trotzdem in den Keller.

Die Eisernen brauchen nun eine geschlossene Mannschaftsleistung, um die Rückrunde erfolgreich abzuschließen. Der Verbleib in Liga eins ist das erklärte Ziel, das Coach Steffen Baumgart nun angeht. Doch mitten rein in den Abstiegskampf könnte nun ein Comeback platzen.

Union Berlin: Transfer in die Politik

Im gerade beendeten Bundestagswahlkampf entschied sich der Sport-Geschäftsführer der Berliner nämlich, seinen Posten ruhen zu lassen, um sich politisch zu engagieren. Bei der frisch gegründeten Partei Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) trat er am Wahlsonntag (23. Februar) als Direktkandidat im Bezirk Marzahn-Hellersdorf an.

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Doch der Wechsel in die Politik endete in einem doppelten Reinfall: Ruhnert konnte seinen Wahlkreis nicht gewinnen. Mit 8,6 Prozent der abgegebenen Erststimmen landete er unter den Direktkandidaten sogar nur auf dem fünften Rang. Und auch über die Landesliste klappte es nicht – denn das BSW verpasste den Einzug in den Bundestag mit 4,97 Prozent denkbar knapp.

Sieht man IHN bald wieder?

Wie es für den 53-Jährigen nun weitergeht, ist ungewiss. Er selbst schließt eine Rückkehr an seine alte Wirkungsstätte offenbar nicht aus. „Menschen, die sich um ein öffentliches Mandat bewerben, kehren ja häufiger in ihren Job zurück, sollte die Wahl nicht gelingen“, erklärte Ruhnert gegenüber „t-online.de“. Zudem ruht sein Vertrag mit Union Berlin ja bloß.



Ob einer Rückkehr etwas im Weg steht, ist unklar. Der Verein äußerte sich bislang nicht zur Personalie Ruhnert. Der hingegen schwärmt ziemlich offen: „Jeder weiß, wie sehr ich meinen Job im Fußball liebe. Selbstverständlich möchte ich dort weiterhin aktiv sein.“