Trotz der zuletzt wirklich sehr guten Ergebnisse, kämpft Union Berlin immer noch um den Klassenerhalt. Und ausgerechnet vor dem Heimspiel am Sonntag (6. April, 17:30 Uhr) kommt es für die Köpenicker jetzt knüppeldick.
Denn der DFB hat am Freitag eine heftige Entscheidung getroffen, die das Spiel gegen den VfL Wolfsburg durchaus beeinträchtigen könnte.
Für Union Berlin könnte es gegen Wolfsburg knüppeldick kommen
Wie der DFB am 4. April auf seiner Internetseite bekannt gab, wird Schiedsrichter Harm Osmers das Spiel an der Alten Försterei gegen den VfL Wolfsburg pfeifen. Der gebürtige Bremer ist für die Köpenicker beileibe kein Unbekannter. Insgesamt 14 Union-Spiele hat der 40-jährige Referee schon gepfiffen und dabei wahnsinnige 27 Karten verteilt.
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Ganze acht Mal hat Osmers die Eisernen schon daheim gepfiffen. Und obwohl er hier schon 16 Gelbe Karten gezeigt hat, konnten die Berliner fünf Mal als Sieger vom Platz gehen. Hart aber fair – möchte man meinen.
Harm Osmers Vorliebe für Gelbe Karten könnte für Union zum Problem werden
Obwohl Osmers alles andere als ein schlechtes Omen für Union Berlin ist, könnte seine Vorliebe für den gelben Karton dazu führen, dass sich der ein oder andere Spieler gegen Wolfsburg eine fünfte Gelbe abholt und somit am 29. Spieltag gegen Leverkusen zugucken muss. Zu den fraglichen Kandidaten zählen Laszlo Benes, Danilho Doekhi, Josip Juranovic und Tom Rothe.
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Für Trainer Baumgart wäre das natürlich richtig bitter. Denn vor allem auf Doekhi und Juranovic kann er aktuell überhaupt nicht verzichten. Die beiden sind aktuell in Topform und hatten zuletzt großen Anteil daran, dass die Unioner auf gegen Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel richtig gut aussahen.